Fair Play für die Umwelt: Zero Waste Berlin bei der Basketball-WM der Frauen 2026

Bei der FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin ging es nicht nur um sportliche Höchstleistungen – auch beim Thema Abfallvermeidung hat die Hauptstadt ein Zeichen gesetzt. Der Deutsche Basketball Bund (DBB) hat uns beauftragt, das Turnier beratend in den Bereichen Abfalltrennung und -vermeidung zu begleiten.

Claim-Entwicklung, Beratung, Umsetzung

Das Turniermotto „We Own The Game“ stand fest. Wir haben es um die Haltung ergänzt, um die es uns ging: „We Own The Game. Not The Waste.“ So wurde aus dem Appell, Müll zu vermeiden, eine Einladung ans Publikum, beim Turnier mitzuspielen.

Neben der fachlichen Beratung haben wir die Kommunikation vor Ort entwickelt und umgesetzt. Roll-Ups, Poster, Beachflags, Sticker und Screencontent forderten an beiden Spielstätten dazu auf, Mehrweg zurückzugeben und richtig zu trennen. Social-Media-Reels trugen die Botschaft über die Arenen hinaus.

Besonders gefreut hat uns, unseren Content zum Thema Zero Waste auf den vielen Screens auf dem Uber Platz leuchten zu sehen.

Zusammenarbeit auf allen Ebenen

Möglich wurde das Projekt durch die enge Zusammenarbeit mit den Austragungsorten Uber Arena und Max-Schmeling-Halle, Berlin Recycling, natürlich dem DBB sowie mit der Senatsverwaltung für Inneres und Sport Berlin. Durch diese Abstimmung zwischen Zivilgesellschaft, Veranstaltungsorten und Verwaltung konnten Mehrwegsysteme und Abfalltrennung praktisch und alltagstauglich umgesetzt werden.

Das Ergebnis

In der Uber Arena kamen rund 9 von 10 Mehrwegbechern und -schalen zurück – eine Rücklaufquote von 98 % bei 236.015 Zuschauerinnen und Zuschauer, die zeigt: Wenn Mehrwegsysteme einfach und sichtbar in den Alltag integriert sind, werden sie auch angenommen.

Wir sind stolz, dass wir mit diesem Projekt beweisen konnten: Großveranstaltungen und Ressourcenschonung schließen sich nicht aus – im Gegenteil, sie gehören zusammen.